Der am 15. Jänner 2026 im ausgebuchten Festsaal der Wirtschaftskammer Tirol abgehaltene 6. Immobilienstammtisch brachte führende Vertreter:innen der Immobilienbranche zum Austausch über leistbares Wohnen sowie Lösungsansätze und Perspektiven für 2026 zusammen.
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Mit § 879a ABGB und dem seit 01.01.2026 geltenden ZIAG werden die Kriterien zur Beurteilung der Zulässigkeit von Wertsicherungsvereinbarungen präzisiert, wobei unter bestimmten Umständen auch vergangene Indizes zulässig sind und Mietverträge zudem von der bisherigen Zweimonatsbeschränkung für Entgeltanpassungen ausgenommen werden.
Das 5. MILG erhöht seit 01.01.2026 für MRG-Wohnungsmietverträge die Mindestbefristung auf fünf Jahre bei unternehmerischen Vermietern (sonst drei Jahre), macht zu kurze Befristungen unwirksam und regelt die automatische Verlängerung befristeter Verträge neu.

Das neue Mieten-Wertsicherungsgesetz (MieWeG): Gesetzliche Deckelung der Wertsicherung von Wohnungsmieten
Mit dem 5. MILG gilt ab 01.01.2026 in Österreich erstmals eine gesetzliche Deckelung auch für wertsicherungsbedingte Mietzinserhöhungen im freien Mietmarkt bei MRG-Mietverhältnissen, wobei Anpassungen nur einmal jährlich zum 1. April und grundsätzlich bis 3 % (darüber hinaus nur zur Hälfte) zulässig sind. Für Vollanwendungsfälle des MRG gelten 2026 und 2027 noch strengere Obergrenzen (1 % bzw. 2 %), zudem wurden Regeln zur Parallelrechnung von Wertsicherung und gesetzlichen Grenzen sowie zur eingeschränkten Rückforderung überhöhter Mieten neu festgelegt.
Neue Schwellenwerte im Vergaberecht – was Auftraggeber jetzt wissen müssen, bevor sie Projekte starten.
Ab Oktober 2026 verschärft sich der rechtliche Rahmen für Cybersicherheit in Österreich – doch wen trifft das NISG 2026 tatsächlich?

Der Digitale Omnibus und der Data Act: Konsolidierung, Anpassung und mögliche Weichenstellungen im europäischen Datenrecht
So bringt der Digitale Omnibus Klarheit ins europäische Datenrecht: Er vereinfacht den Data Act, regelt Cloud-Switching neu und schützt gleichzeitig Geschäftsgeheimnisse.

Auf Wiedersehen Cookie-Banner? Was der digitale Omnibus für die EPrivacy-RL ändert
Der Artikel zeigt auf, wie der Digitale Omnibus die Cookie-Regeln neu ordnet, ePrivacy-Vorgaben in die DSGVO integriert und damit das Ende klassischer Cookie-Banner zumindest näher rücken lässt.
Stefan Humer erläutert in diesem Artikel, wie der Digitale Omnibus den AI Act gezielt nachschärft, Übergangsfristen flexibilisiert und neue Spielräume für die Praxis schafft – und warum trotz Entlastungen viele Fragen offenbleiben.

Neue Weichenstellungen im Datenschutz: DSGVO-Änderungen durch den digitalen Omnibus
Der Digitale Omnibus soll die DSGVO vereinfachen und an moderne Technologien wie KI anpassen. Was das konkret für Unternehmen bedeutet und welche Chancen sich daraus ergeben, zeigt dieser Artikel.
Für die Gründung eines CHG-Standortes unter Einbindung einer renommierten Rechtsanwaltskanzlei in Bregenz suchen wir eine/n Rechtsanwalt/Rechtsanwältin oder erfahrene/r Rechtsanwaltsanwärter/in, der/die diesen neuen Standort aktiv mitgestalten möchte.
Ab 1. Jänner 2026 tritt in Österreich eine umfassende Mietrechtsreform in Kraft, die u. a. längere Mindestbefristungen, Mietpreisbremsen und neue Regeln zu Rückforderungsansprüchen bringt und damit mehr Modernisierung, Planbarkeit und leistbares Wohnen sichern soll.
Der OGH stellte 2025 klar, dass ein Mieter bei Schlüsselverlust nur dann für den Austausch der Schlösser zahlen muss, wenn eine vom Vermieter nachzuweisende Missbrauchsgefahr besteht, was im konkreten Fall nicht belegt werden konnte.

Verkehrsüblichkeit eines nachträglichen Balkoneinbaus bei Wohnungseigentumsobjekten?
Ein Wohnungseigentümer darf Änderungen an seiner Einheit grundsätzlich selbst auf eigene Kosten vornehmen, benötigt aber die Zustimmung aller anderen Eigentümer, wenn schutzwürdige Interessen betroffen sind; ein gerichtlicher Zustimmungsersatz scheitert, wenn die Änderung – wie im Fall eines Balkoneinbaus – nicht verkehrsüblich ist und die Mehrheit vergleichbarer Objekte keine ähnliche Maßnahme aufweist.
Bei diesen Innsbrucker Bankrechtsgesprächen sprach Frau Mag. Sabine Schatzl (Bankhaus Carl Spängler Co. AG) über die Herausforderungen von Instant Payment und Verification of Payee in der Bankenpraxis
Am 20. November 2025 stellte der Bankenverband in Wien die Neuerungen der Verbraucherkreditrichtlinie (EU) 2023/2225 und deren Auswirkungen auf die Branche vor. Daniel Tamerl und Valeska Grond-Szucsich erläuterten die wichtigsten Änderungen und den praktischen Umsetzungsbedarf.

Jüngste Entwicklungen in der Judikatur zu Wertsicherungsvereinbarungen
Wertsicherungsvereinbarungen in Mietverträgen dienen der Erhaltung des realen Mietzinses, unterliegen jedoch strengen gesetzlichen und höchstgerichtlichen Vorgaben, insbesondere im Konsumentenschutzbereich, sodass unzulässige Klauseln, wie etwa einseitige Anpassungen oder veraltete Indexbezüge, zur Teil- oder Gesamtnichtigkeit führen können und Vermieter daher oft nur den ursprünglich vereinbarten Mietzins ohne Wertanpassung geltend machen können.
CHG Rechtsanwälte überzeugt als Top-Arbeitgeber mit hoher Konzipienten-Zufriedenheit, exzellenter Ausbildung und attraktiven Entwicklungschancen.

EU-Schwellenwerte 2026/27 im Vergaberecht: Voraussichtliche Senkung ab 1. Jänner 2026
Ab 1. Jänner 2026 treten voraussichtlich neue, gesenkte EU-Schwellenwerte in Kraft – mit spürbaren Auswirkungen auf künftige Vergabeverfahren.
Mit 1.9.2025 ist das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) in Kraft getreten und bringt für Vergabestellen spürbar mehr Transparenzpflichten. Der Kern: „Amtsverschwiegenheit“ wird zur Ausnahme, Informationszugang zum Regelfall. Im Artikel finden Sie die wichtigsten Schnittstellen zum Vergaberecht.
Auch heuer durften wir beim Welcome Day an der Universität Innsbruck den Erstsemestrigen ihren ersten Kodex überreichen.

Vergaberechtsgesetz 2026 in Begutachtung: Was sich ändert und warum eine Beteiligung jetzt möglich ist
Die Vergaberechtsnovelle 2026 bringt mehr Transparenz, Standardisierung und Rechtssicherheit – mit spürbaren Auswirkungen auf Auftraggeber und Bieter gleichermaßen.
CHG Rechtsanwalt Marcel Müller hat vor dem Landesgericht Innsbruck einen Freispruch für einen Lokführer erzielt, dem fahrlässige Tötung vorgeworfen wurde.
Rechtanwalt Stefan Humer präsentierte bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Linde Verlag sein neues Praxishandbuch zum Data Act und angrenzendem KI-Recht.















