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News CHG Rechtsanwälte

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Verbraucherkreditgesetz 2026: Was Händler bei Ratenzahlungen und Zahlungsaufschüben künftig beachten müssen

Verbraucherkreditgesetz 2026: Was Händler bei Ratenzahlungen und Zahlungsaufschüben künftig beachten müssen

Ab 20. November 2026 tritt das Verbraucherkreditgesetz 2026 (VKrG 2026) in Kraft. Die Neuregelung erfasst künftig auch unentgeltliche Verträge, mit denen ein Unternehmen einem Verbraucher einen Zahlungsaufschub oder eine sonstige Finanzierungshilfe gewährt. Damit kommen auf zahlreiche Handelsunternehmen umfassende Verpflichtungen zu. Wir zeigen, welche Zahlungsmodelle betroffen sind und was Händler jetzt beachten müssen.

Novellierung des Tiroler Höfegesetzes

Novellierung des Tiroler Höfegesetzes

Mit der Novelle des Tiroler Höfegesetzes wird die Mindest-Ertragsleistung eines geschlossenen Hofes von bisher zwei auf eine erwachsene Person herabgesetzt und die Berechnung des Durchschnittsertrags genauer geregelt. Zusätzlich werden bestimmte Bewilligungsausnahmen erweitert; die Änderungen treten am 1. Juli 2027 in Kraft.

Erfolgte Zustimmung der Wohnungseigentümer zur Kurzzeitvermietung und Änderung der Wiener Bauordnung

Erfolgte Zustimmung der Wohnungseigentümer zur Kurzzeitvermietung und Änderung der Wiener Bauordnung

Der OGH entschied, dass eine bereits erteilte uneingeschränkte Zustimmung der Wohnungseigentümer zur touristischen Kurzzeitvermietung durch die Wiener Bauordnungsnovelle 2023 nicht unwirksam wird. Die Nutzung wird allerdings durch die neuen öffentlich-rechtlichen Vorgaben eingeschränkt, wobei ursprünglich zustimmende Wohnungseigentümer unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin zur Mitwirkung verpflichtet sind.

Erhöhung der Immobilienertragsteuer

Erhöhung der Immobilienertragsteuer

Ab 1. Jänner 2027 steigt die effektive Immobilienertragsteuer beim Verkauf von Altgrundstücken, da die pauschalen Anschaffungskosten reduziert werden. Je nach Grundstück erhöht sich die effektive Steuerbelastung von bisher 18 % auf 21 % bzw. von 4,2 % auf 6 %, weshalb eine beabsichtigte Veräußerung noch vor 2026 sinnvoll sein kann.

Mietzinsüberprüfung bei Vermieterwechsel

Mietzinsüberprüfung bei Vermieterwechsel

Bei befristeten Mietverträgen können zu hohe Mietzinse unter bestimmten Voraussetzungen auch rückwirkend zurückgefordert werden, wobei ein Wechsel des Vermieters diese Fristen laut OGH nicht unterbricht. Daher sollten Vermieter die Zulässigkeit des vereinbarten Mietzinses bereits vor Vertragsabschluss prüfen, da auch ein Verkauf der Immobilie bestehende Rückforderungsrisiken nicht beseitigt.

ATLAS – Souveräne KI-Infrastruktur für sensible Unternehmensdaten

ATLAS – Souveräne KI-Infrastruktur für sensible Unternehmensdaten

Künstliche Intelligenz eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten – von der Verarbeitung großer Wissensbestände bis zur Automatisierung komplexer Aufgaben. Gleichzeitig stellt sich immer dringlicher die Frage, wie KI eingesetzt werden kann, ohne dabei die Kontrolle über sensible Daten, bestehende Systeme und wichtige Unternehmensprozesse zu verlieren.

Innsbrucker Bankrechtsgespräche – Rückblick & Einladung

Innsbrucker Bankrechtsgespräche – Rückblick & Einladung

Aufrechnen oder klagen?
Bei den Innsbrucker Bankrechtsgesprächen am 24. September 2026 beleuchtete unsere Rechtsanwältin Angela Hirsch die Frage, ob Banken bei nicht autorisierten Zahlungsvorgängen mit Schadenersatzansprüchen gegen Erstattungsansprüche ihrer Kund:innen aufrechnen dürfen.

CHG im JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien Österreich 2026/2027

CHG im JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien Österreich 2026/2027

Das neue JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien Österreich 2026/2027 bestätigt die starke Position von CHG im Bereich M&A und Gesellschaftsrecht. CHG wird dabei mit zwei Sternen geführt und für die Beratung bei Transaktionen, gesellschaftsrechtlichen Fragestellungen und damit verbundenen Streitigkeiten hervorgehoben. Besonders betont JUVE die starke Marktstellung von CHG in Westösterreich.

CHG eröffnet neuen Standort in Bregenz

CHG eröffnet neuen Standort in Bregenz

CHG wächst weiter: Seit wenigen Wochen sind wir mit einem eigenen Standort in Bregenz vertreten. Am 17. September haben wir die neue Niederlassung gemeinsam mit über 100 Gästen aus Politik und Wirtschaft im Museumscafé am Kornmarktplatz feierlich eröffnet.

PSR und PSD3: Das neue EU-Zahlungsdiensterecht im Überblick

PSR und PSD3: Das neue EU-Zahlungsdiensterecht im Überblick

Mit der neuen Payment Services Regulation (PSR) und der Payment Services Directive 3 (PSD3) steht das europäische Zahlungsdiensterecht vor einer grundlegenden Neuordnung. Die neuen Regelungen sollen die bisherige Payment Services Directive 2 (PSD2) ablösen und insbesondere den Schutz vor Zahlungsbetrug stärken, die Regelungen für Zahlungsdienstleister weiter harmonisieren und das Open Banking weiterentwickeln.

CHG erneut im Banking & Finance Lawyers Guide vertreten

CHG erneut im Banking & Finance Lawyers Guide vertreten

Die Banking & Finance Praxis von CHG ist auch 2026 im internationalen Banking & Finance Lawyers Guide vertreten. Daniel Tamerl, Leiter der Banking & Finance Praxisgruppe, wird dabei als Featured Lawyer für Österreich geführt.

Gesetzesnovelle zur Immobilienertragsteuer

Gesetzesnovelle zur Immobilienertragsteuer

Das Budgetbegleitgesetz 2027–2028 sieht unter anderem Änderungen bei der Immobilienertragsteuer vor und führt zu einer Erhöhung der effektiven Steuerbelastung bei der Veräußerung von sogenanntem Altvermögen. Unter Altvermögen werden Grundstücke verstanden, die vor dem 1. April 2002 angeschafft wurden.

Unterbrechung von Bestandstreitigkeiten bei einer Insolvenz

Unterbrechung von Bestandstreitigkeiten bei einer Insolvenz

Auch Streitigkeiten über Aufkündigung oder Räumung eines Bestandobjekts werden nach § 7 Abs 1 IO durch die Insolvenzeröffnung unterbrochen, sofern nicht die Ausnahme des § 6 Abs 3 IO greift; die Unterbrechung ist von Amts wegen auch im Rechtsmittelverfahren zu beachten. Der OGH verdeutlichte nunmehr, dass die Auswirkungen der Insolvenzeröffnung unabhängig vom jeweiligen Verfahrensstadium zu beachten sind.

OGH zur Mitarbeiterschutzklausel: Wann gilt das strikte Regelungssystem der Konkurrenzklausel?

OGH zur Mitarbeiterschutzklausel: Wann gilt das strikte Regelungssystem der Konkurrenzklausel?

Für die Qualifikation als Konkurrenzklausel nach § 36 AngG ist nicht die Bezeichnung, sondern der tatsächliche Inhalt maßgeblich; eine zu weit gefasste Mitarbeiterschutzklausel (Haftung für Verhalten des neuen Arbeitgebers, Einbeziehung verbundener Unternehmen, umfassendes Kontaktverbot) behindert das Fortkommen wesentlich und ist als Konkurrenzklausel zu behandeln. Da das Entgelt unter der Schwelle des § 36 Abs 2 AngG lag, war die Vereinbarung zur Gänze unwirksam und die Konventionalstrafe nicht durchsetzbar.

Nachhaltigkeit im Fokus – Warenreparaturrichtlinie-Umsetzungsgesetz

Nachhaltigkeit im Fokus – Warenreparaturrichtlinie-Umsetzungsgesetz

Das Warenreparaturrichtlinie-Umsetzungsgesetz (WaRUG) setzt das EU-„Recht auf Reparatur“ um und bringt ab 1. Oktober 2026 neue Reparaturpflichten für bestimmte Produkte sowie weitreichende Änderungen im Gewährleistungsrecht, insbesondere eine verlängerte Gewährleistungsfrist bei Reparaturen. Für Unternehmen bedeutet dies vor allem Anpassungsbedarf bei Produktportfolio, Reparatur- und Gewährleistungsprozessen, Kundeninformationen, Preis- und Fristgestaltung sowie der Dokumentation von Kundenentscheidungen.

Neue Verbraucherschutzregeln: Was das VerbRÄG 2026 verändert

Neue Verbraucherschutzregeln: Was das VerbRÄG 2026 verändert

Das Verbraucherrechts-Änderungsgesetz 2026 (VerbRÄG 2026) reformiert das Fernabsatz- und Verbraucherschutzrecht mit erweiterten Informationspflichten für Finanzprodukte, neuen Vorgaben zu Nachhaltigkeit und Gewährleistung sowie einem verpflichtenden Widerrufsbutton bei Online-Verträgen. Die neuen Regelungen treten gestaffelt ab dem 27. September bzw. 1. Oktober 2026 in Kraft und erfordern insbesondere Anpassungen bei Online-Abschlussstrecken, Informationsunterlagen und internen Prozessen.